Mit der Verbreitung neuer digitaler Medien hat sich C2B (Consumer-To-Business) als neuer Vertriebs- und Kommunikationskanal herausgebildet. C2B bedeutet, dass sich die Kunden, also die Käufer, das Unternehmen suchen und sich gezielt an das Unternehmen richten – im Gegensatz zu B2C mit dem die Unternehmen die Kunden ansprechen.

C2B wird durch das Internet möglich

C2B-Plattformen im Internet sind in der Regel Communitys und Portale, bei denen die Kunden gezielt nach Unternehmern, Produzenten von Gütern oder Anbietern von Dienstleistungen suchen können. Der erste Schritt in der Geschäftsanbahnung wird also von den Kunden unternommen, so dass man von einem invertiertes Geschäftsmodell sprechen kann.

Grenzen zum B2C-Geschäft sind fließend

Tatsächlich sind die Grenzen zum klassischen B2C-Geschäft fließend. Denn wenn Unternehmen in den genannten Communitys und Portalen vertreten sind, ist das Bestandteil ihrer Marketingstrategie, die auf Kundengewinnung abzielt. Insofern ist die Präsenz in diesen Portalen mit gewöhnlichen B2C-Marketing vergleichbar.

C2B ist nichts Neues

Schließlich ist C2B nicht wirklich neu. Schon vor dem Internet gab es ähnliche Strukturen. Beispielsweise ist das Telefonbuch und das Branchenverzeichnis zu nennen. Denn auch hier sucht der Kunde gezielt nach bestimmten Unternehmen, um ein Geschäft anzubahnen.

Zusammenfassung

  • Beim C2B-Geschäft sucht der Kunde direkten Kontakt zum Unternehmen.
  • Vor allem Portale und Communitys im Internet machen C2B praktikabel.
  • Die Grenzen zum B2C-Geschäft sind fließend.

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