Als Isoquante wird eine geometrische Konstruktion bezeichnet, die in einer Linie alle Kombinationen von zwei Produktionsfaktoren darstellt, die einen gleichen Output ermöglichen. Die Isoquante ergibt sich auf der zugrunde liegenden Produktionsfunktion und kann zur Optimierung des Einsatzes der Produktionsfaktoren genutzt werden.

Konstruktion der Isoquante

Grundsätzlich sind unendliche viele Kombinationen der Produktionsfaktoren möglich, nur in wenigen Fällen führen unterschiedliche Kombinationen zu einem identischen Output. Dieser Zusammenhang lässt sich recht einfach in einem Koordinatensystem darstellen.

Die Isoquante ergibt sich zeichnerisch, wenn die Produktionsfunktion in einem Koordinatensystem dargestellt wird. Im einfachsten Falle wird dabei jeweils die Menge eines Produktionsfaktors auf der waagerechten bzw. der senkrechten Achse abgetragen. Im Schnittpunkt ergibt sich der Output. Alle Punkte mit identischen Output bilden eine Kurve, die je nach eingesetzten Produktionsfaktoren einen anderen Verlauf annehmen kann. In der Regel ist eine fallende Kurve mit abnehmender Steigung zu beobachten.

Ein klassisches Beispiel sind die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital. Je mehr Kapital in Form von Maschinen eingesetzt wird, desto weniger menschliche Arbeit wird benötigt, um den gleichen Output zu erzielen.

Interpretation der Isoquante

Unabhängig vom konkreten Verlauf der Isoquante, der sich aus der Produktionsfunktion ergibt, gibt die Isoquante Aufschluss über die effiziente Ressourcenverwendung. Denn der Output auf der Isoquante ist stets gleich, auch wenn die Produktionsfaktoren in unterschiedlichen Umfange zu Einsatz kommen.

Ein Unternehmen kann sich daher aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen entscheiden, einen teuren Produktionsfaktor durch einen preiswerteren zu ersetzen, ohne dass die Output-Menge durch diese Substitution beeinflusst wird. In der Regel verfügt jede Isoquante über ein Optimum, in dem der Einsatz der Produktionsfaktoren sehr effizient ist.

Zusammenfassung

  • Die Isoquante beschreibt alle Kombinationen von zwei Produktionsfaktoren, die zu einem identischen Output führen.
  • Der Verlauf der Quantisieren ergibt sich aus der Produktionsfunktion.
  • Die Isoquante ist ein wichtiges Instrument, um den optimalen Einsatz von Produktionsfaktoren zu bestimmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *