Lowest in-first out – oft als LOFO abgekürzt – ist ein preisabhängiges Verbrauchsfolgeverfahren. Bei diesem wird unterstellt, dass die günstigsten hergestellten oder angeschafften Waren zuerst verbraucht oder verkauft werden. Die LOFO Methode führt zu einer hohen rechnerischen Bewertung der Lagerbestände. Das bedeutet, dass am Ende des Jahres die am teuersten eingehandelten Vorräte auf Lager liegen.

Handels- und Steuerrecht

  • Lowes-in-first out ist zur Bewertung von gleichartigen Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens strittig, da Vorräte zu den teuersten Preisen bilanziert werden
  • Diese Vorgehensweise widerspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
  • Nach Einkommensteuerrecht ist das LOFO Verfahren nicht zulässig.
  • IAS/IFRS akzeptieren die LOFO Methode nicht.
  • Nach US-GAAP ist das LOFO Verfahren zulässig, jedoch nur wenn es der tatsächlichen Verbrauchsfolge entspricht.

Zusammenfassung

  • Beim Lowest in-first out Verfahren wird unterstellt, dass die günstigsten hergestellten oder angeschafften Waren zuerst verbraucht oder verkauft werden
  • Die LOFO Methode führt zu einer hohen rechnerischen Bewertung der Lagerbestände
  • Das Lowest in-first out Verfahren widerspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und ist steuerlich nicht zulässig

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