Als Rationalisierung bezeichnet man die Gesamtheit aller Maßnahmen, welche zur Beseitigung innerbetrieblicher Unwirtschaftlichkeiten führen. Ein gleicher Effekt kann mit weniger Mitteln, oder ein größerer Effekt mit gleichen Mitteln erzielt werden.

Beispiel für Rationalisierung

Arbeitsabläufe können beispielsweise durch den Einsatz von Fließarbeit optmiert werden.Bei Fließarbeit entfallen größtenteils die Transportkosten und es müssen keine Werkstücke aus dem Produktionsablauf entnommen werden. Damit sind unproduktive Arbeitsschritte aus dem Prozess entfernt worden, wodurch dieser kostengünstiger bei gleichem Ergebnis wird. In der Ökonomie werden zwei Verfahrensweisen von Rationalisierung unterschieden.

Taylorisierung und Rationalisierungsinvestition

Die Optimierung von Betriebsabläufen, z. B. detaillierte Vorgabe von Arbeitsabläufen wird auch Taylorisierung genannt. Das Prinzip der Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen wurde nach dem US-Amerikaner Frederick Winslow Taylor (1856-1915) benannt. Dazu gehört beispielsweise auch eine genaue Fixierung von Leistungsorten und Leistungszeitpunkten.

Unter Rationalisierungsinvestition versteht man den Ersatz menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen, wenn die Kosten für Maschinen geringer sind als die Lohnkosten bzw. die Leistung der Maschinen wesentlich höher ist als die der Menschen. Eine Investition, die bewirkt, dass eine bestimmte Produktionsmenge mit geringerem Einsatz erbracht werden kann.

Wichtigste Maßnahmen nach Kilger (1927 – 1986)

Kostensenkungen ergeben sich besonders oft durch die Beseitigung folgender Unwirtschaftlichkeiten:

  • unwirtschaftlicher Personaleinsatz,
  • unwirtschaftlicher Energieeinsatz,
  • unwirtschaftliche Verfahren und Arbeitsabläufe,
  • unwirtschaftlicher Werkzeugeinsatz,
  • unwirtschaftlicher Materialeinsatz,
  • unwirtschaftlicher Transportmitteleinsatz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *