Bei Substitutionsgütern handelt es sich um Güter, die problemlos durch andere Güter ersetzt werden können. Diese Güter erfüllen denselben Zweck, sodass der Grad der Bedürfnisbefriedigung bei einem Ersatz kaum bis gar nicht verringert wird. Diese Art der Güter kommen im Konsumbereich, aber auch in der Produktion vor. Komplementärgüter bilden das Gegenteil der Substitutionsgüter.

Beispiele aus dem Konsumbereich:

  • Butter – Margarine
  • Zigaretten – Zigarillos – Zigarren
  • Weizenmehl – Roggenmehl
  • Schafwolle – Baumwolle

Beispiele aus der Produktion:

  • Schrott – Roheisen
  • Öl – Kohle – Gas
  • Kupfer – Aluminium
  • Dampfkraft – Elektrizität

Substitutionseffekt

Die preispolitische Wirkung zwischen mehreren Substitutionsgütern ist entgegengesetzt. Damit ist die Kreuzpreiselastizität positiv. Einfacher gesagt: Eine Preiserhöhungen (oder eine Preissenkungen) bei einem Substitutionsgut führt zu einer Abnahme (bzw. Zunahme) der Absatzmenge dieses Gutes und gleichzeitig zur Zunahme (bzw. Abnahme) der Absatzmenge des anderen (Subsititutions-)Gutes. Wenn also die Butter teurer wird, greifen die meisten Verbraucher zur Margarine. Falls die Butter jedoch günstiger ist, wird die Absatzmenge der Margarine geringer.

Grade von Substitutionsgütern

  • Perfekte oder vollkommene Substitutionsgüter: Vollkommene Ersetzung von Gütern, ohne zusätzliche Kosten und Qualitätsunterschiede
  • Imperfekte oder unvollkommene Substitutionsgüter: Es kann Unterschiede im Bereich Qualität und/oder Kosten geben. Ein Beispiel hierfür ist Kunstleder und Leder. Ersteres ist günstiger, das tierische Leder hat jedoch eine längere Haltbar- und Geschmeidigkeit.

Zusammenfassung

  • Bei Substitutionsgütern handelt es sich um Güter, die problemlos durch andere Güter ersetzt werden können.
  • Gegenteil: Komplementärgüter
  • Beispiele aus dem Konsumbereich: Butter und Margarine
  • Beispiele aus der Produktion: Öl, Kohle und Gas
  • Substitutionsgüter weisen einen Substitutionseffekt auf. Falls ein Gut wie Butter teurer wird, steigt die Nachfrage für das andere Produkt (Margarine).
  • Vollkommene Substitutionsgüter weisen keine Qualitäts- oder Kostenunterschiede auf
  • Bei unvollkommenen Substitutionsgütern kann es Unterschiede im Bereich Qualität und Kosten geben

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